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Informationen zum Bildungsangebot

03.12.2018 17:29

„Tag der offenen Tür" der Anne-Frank-Schule / Gesamtschule präsentiert sich künftigen Schülern

Dazu gedacht, Eltern, deren Kinder im nächsten Jahr an weiterführende Schule wechseln, auf das gute Bildungsangebot vor Ort aufmerksam zu machen, hatte die Anne-Frank-Schule am Samstag zum „Tag der offenen Tür“ eingeladen. Bei der Größe der Gesamtschule, die ursprünglich für mehr als doppelt so viele Kinder geplant war, zwar schwer einzuschätzen, hielt sich die Zahl der interessierten Eltern aber eher in Grenzen. „Ich gehe mal davon aus“, sagte Stefan Noack, Stufenleiter für die Jahrgänge 8 bis 10, „dass es überwiegend Eltern hier unterrichteter Kinder sind, die den "Tag der offenen Tür" nutzen, um sich zu informieren“.

Die Gesamtschule, die sich trotz enormer Anstrengungen seit Jahren mit sinkenden Schülerzahlen konfrontiert sieht, ist eine Bildungseinrichtung, die Chancengleichheit nicht nur groß schreibt, sondern Schülern auch immer die nötige Förderung zukommen lässt, um den angepeilten Abschluss zu erreichen. „Wir geben den Kindern eine Menge Zeit und Raum, um sich zu entwickeln“, machte der Stufenleiter deutlich.

Rückblick auf die Projekttage
Kinder, die neu in die Schule aufgenommen werden, sehen sich zunächst einer eingehenden Diagnostik ausgesetzt, die den Lehrern Handhabe für den weiteren Bildungsverlauf des neuen Schülers gibt. Dass die in der Anne-Frank-Schule unterrichteten Kinder in der überwiegenden Zahl gerne am Unterricht teilnehmen, konnte beim „Tag der offenen Tür“ gut beobachtet werden. Im Rahmen der im Verlauf der Woche stattgefundenen Projekttage, zu deren Inhalten sich die Schüler selbst einwählen durften, wurden die verschiedenen Projekte zum Teil mit großer Begeisterung vorgestellt.

So hatten die Kinder unter anderem an einer Schreibwerkstatt teilgenommen, deren beeindruckende Ergebnisse von den Autoren selbst vorgestellt wurden. An anderer Stelle wurden mit den Mitteln des Improvisationstheaters gezeigt, wie mit bestimmten Sachverhalten umzugehen ist.

Eine Klasse, die von Marie-Luise Gehringer, stellte Ergebnisse eines Frankreichbesuchs vor, und in der Mensa wurden selbst gebackene Cup-Cakes angeboten. Wer vier Stück erwarb, bekam dazu einen hübschen, ebenfalls selbst gestalteten Geschenkkarton. Die Schüler der neunten Klassen wiederum stellten Ergebnisse ihrer Projektprüfungen vor.

Die Wege, die in der Anne-Frank-Schule eingeschlagen werden können, erklärte Schulleiterin Petra Boulannnouar, seien nicht nur vielfältig, sondern auch sehr breit. Dazu gehöre zum Beispiel auch, dass eng mit Unternehmen, genannt wurde etwa Flughafenbetreiber Fraport, zusammengearbeitet werde. Wenn ein Schüler, der nach dem Schulabschluss eine Ausbildung anstrebe, wisse, dass das er dort im ersten Lehrjahr 950 Euro verdienen könne, dann sei das ein besonderer Anreiz, sich im Unterricht einzusetzen.

Besucher, wenn sie denn gewollt hätten, hätten wohl den ganzen Tag in der Schule zubringen müssen, um alle Projekte und Darbietungen beim „Tag der offenen Tür“ ansehen zu können.

Erschienen am 03.12.208 in der Main-Spitze
Autor: Michael Kapp

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