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Die besten Vorleser gekürt

08.11.2018 17:44

Burcu Erdogan, Iva Dugandzic, Niko Smerdka, Reyhan Dogan, Maroua Rida und Dilara Coskus (von links) sind in diesem Jahr die besten Vorleser der Anne-Frank-Schule. (Foto: Michael Kapp)
Burcu Erdogan, Iva Dugandzic, Niko Smerdka, Reyhan Dogan, Maroua Rida und Dilara Coskus (von links) sind in diesem Jahr die besten Vorleser der Anne-Frank-Schule. (Foto: Michael Kapp)

Die Anne-Frank-Schule nimmt wieder am Wettbewerb des Deutschen Buchhandels teil

Die Anne-Frank-Schule hat sich auch in diesem Jahr wieder am Vorlese Wettbewerb des Deutschen Buchhandels beteiligt. Zunächst innerhalb der sechsten Klassen, wo aus drei Klassen jeweils die zwei besten Vorleser ausgewählt wurden, traten in dieser Woche unter den Augen einer aus Lehrern und älteren Schülern bestehenden Jury fünf Schülerinnen und ein Schüler gegeneinander an.

Bei dem Vorlesewettbewerb hatten die Schüler zunächst aus einem von ihnen selbst ausgewählten Buch vorzulesen, bevor sie mit einem Fremdtext unter Beweis stellen mussten, dass sie auch damit klarkommen. „Nur wer liest, kann verstehen, denn Lesen ist die Grundlage aller Bildung“, heißt es in einer Erklärung des Börsenvereins zu dem seit 1959 organisierten Wettbewerb. Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten sollen sich daran jährlich rund 600000 Schüler beteiligen.

Besondere Leistungen mit Büchern belohnt
In der Anne-Frank-Schule ist seit dem vergangenen Jahr Lehrerin Jessica Betz für die Organisation zuständig. Betz bekennt sich nicht nur dazu, selbst eine begeisterte Leseratte zu sein, sie fördert auch das Interesse am Lesen bei ihren Schülern, indem besondere schulische Leistungen von ihr mit Büchern belohnt werden. In der auch nach ihrem altersbedingten Ausscheiden aus dem Schuldienst von Marion Kip- pert-Ackermann betreuten Schülerbücherei, wird der Lesehunger der Schüler durch eine Rabattmarken-Aktion angefacht. Für jedes ausgeliehene und gelesene Buch, was nachzuweisen ist, gibt es ein „Eulchen“. „Wir wollen euch dazu motivieren, lesen als Spaß zu begreifen“, ermunterte Büchereileiterin und Jurymitglied die Teilnehmer des Lesewettbewerbs, auch künftig zum Buch zu greifen.

In der Anne-Frank-Schule ist es Ziel, dass jeder Schüler bis zum Verlassen der Bildungseinrichtung mindestens drei Bücher gelesen hat. Dazu gibt es auch eine Empfehlungsliste. Weiterhin werden die Schüler ermuntert, sich bei der web-basierten Leseförderung „Antolin“. anzumelden. Viele Kinder, weiß Betz, machen davon schon in der Grundschule Gebrauch.

Als Belohnung für die Teilnahme am Lesewettbewerb gab es, neben Urkunden und Buchgeschenken für die beiden Gewinner, für jedes Kind je nach Abschneiden ein bis drei Eulchen. Sobald alle Felder zugeklebt sind, gibt es eine Ausgabe des Kindermagazins „Geolino“.

Niko Smerdka, der den ersten Platz belegt hat, stand nicht zum ersten Mal bei dem Lesewettbewerb auf Platz eins. Der Schüler hat schon zweimal in der Grundschule, die sich ebenfalls daran beteiligt, als bester Vorleser seines Jahrganges auf sich aufmerksam gemacht. Er lese, erklärte Niko, weil man aus Büchern Vieles lernen könne. Ähnlich äusserte sich auch Reyhan Dogan, die bei dem Wettbewerb den zweiten Platz belegte. Insgesamt zeigte sich die Jury mit den Leseleistungen der Kinder mehr als zufrieden. Bei der Beratung seien sich die Jurymitglieder einig gewesen, dass es eigentlich keine Verlierer gebe, sagte Jessica Betz. Alle hätten mit ihren Leistungen sehr dicht beieinander gelegen. Neben den bereits genannten Schülern hatten sich an dem Lesewettbewerb Dilara Coskus, Maroua Rida, Burcu Erdogan und Iva Dugandzic beteiligt. „Mir macht Vorlesen sehr viel Spaß, weil man sich viel besser vorstellen kann, was passiert“, sagte Dilara Coskus, die ebenfalls schon einmal in der Grundschule beim Lesewettbewerb dabei war.

Erschienen am 08.11.2018 in der Main-Spitze
Autor: Michael Kapp

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