Die Hilfsprojekte AG

Dein Tag für Afrika

Auch in diesem Jahr machen die SchülerInnen der AFS wieder mit beim „Tag für Afrika“ der „Aktion Tagwerk“.
In diesem Jahr findet der 3. Aktionstag für Afrika der Anne Frank Schule am Dienstag, 19. Juni 2018 statt.

Abgabetermin der Arbeitsverträge ist der 7. Juni 2018 beim/bei der Klassenlehrer/in.

Am „Tag für Afrika“ werden die SchülerInnen der Klassen 5 bis 8 Geld für Kinder in Afrika sammeln. Sie suchen sich einen Job in der Umgebung und geben ihr Gehalt für einen guten Zweck. Die jüngeren SchülerInnen können 2-3 Stunden einer Arbeit zu Hause oder im Bekanntenkreis nachgehen (z.B. Omas Garten pflegen, im Haus putzen oder den Rasen mähen).

Was passiert mit dem Geld?

Zu 25% helfen die SchülerInnen mit dem Geld bei Projekten unserer Partnerschule Sukuta Wannsee in Gambia. Informationen dazu gibt es auf der Homepage vom Förderverein Sukuta-Wannsee eV (www.sukuta-wannsee.de).

Weitere 25% gehen an ein Bootsprojekt für Lake Mutanda in Uganda. Die Menschen auf einer abgelegenen Insel brauchen dringend ein sicheres Boot, um Kranke und Schüler ans Festland zu transportieren (http://www.chameleonhill.com/giving-back/lake-mutanda-education-health-conservation-trust/).

Die restlichen 50% gehen an „Aktion Tagwerk“. Mit dem Kampagnenerlös unterstützt diese Organisation Bildungsprojekte für Kinder in Burundi, der Elfenbeinküste, Ghana, Ruanda, Südafrika und Uganda. (www.aktion-tagwerk.de)

Bei den zwei Aktionstagen im letzten Jahr haben wir schon viel erreicht. Besonders aus unserer Partnerschule erreichen uns regelmäßig Informationen, was sie dort mit dem Geld aus der AFS machen.

Den SchülerInnen der Klassen 5 und 6 der letzten zwei Aktionstage sagen wir: 
Herzlichen Dank für eure Solidarität!

Marlies Gehringer


Nachfolgend der Brief aus Gambia von Marina Jarra (Hilfsprojekte-AG):

Liebe Mitglieder der Hilfsprojekte AG,

eure Briefe und eure Spende von 300 € sind gut in Sukuta angekommen, eure Schulleiterin hat sie persönlich übergeben.

Wir haben beschlossen, die 16.800 Dalasis, die wir für die 300€ bekommen haben, für ein Schulgartenprojekt zu verwenden, für das bisher kein Geld da war.

Dafür haben wir ein kleines Stück Land vom Nachbarn geliehen bekommen, das wir aber erst urbar machen müssen.

Dann muss ein Zaum gezogen werden, damit die frei laufenden Ziegen nicht alles abfressen.

Danach wird die zu gründende Garten AG unter der Leitung von Mister Dampha, Beete anlegen.

In Gambia wächst alles sehr schnell und wir hoffen, in etwa drei bis vier Monaten das erste Gemüse für die Schulkantine ernten zu können.

Davon bekommt ihr auf jeden Fall Fotos. Versprochen!

Ihr bekommt auch Antwort auf eure Zeichnungen von Schülerinnen und Schülern der Sukuta-Wannsee Schule. Die Schülerinnen und Schüler können sich hier überhaupt keinen Schnee und noch weniger eine Schneeballschlacht vorstellen. Aber alleine das Erzählen davon hat sie sehr belustigt.

Vielen Dank für eure Initiative, sie hilft uns allen sehr!

Herzliche Grüße von
Marina Jarra

Dein Tag für Afrika

Am 27.7.2017 haben Schüler der AFS an der Kampagne "Dein Tag für Afrika" teilgenommen.

Die Schüler der 5. und 6. Klassen haben einen Tag Hilfsdienste im Freundes- oder Familienkreis geleistet oder in Unternehmen gejobbt.

Der Erlös in Höhe von 1794 Euro ging zu 50% an unsere afrikanische Partnerschule in Gambia. Dort wird mit dem Geld das Pausenfrühstück, ein Frühstücksbrei mit vielen  Vitaminen und Mineralien finanziert. Die anderen 50 % gehen in Bildungsprojekte in Uganda, Ruanda, Burundi, Ghana und Südafrika.

"Viele kleine Leute, die an vielen Orten viele kleine Dinge tun, können die Welt verändern."

Amnesty Briefmarathon: Tag der Menschenrechte 10.12.2017

Bereits zum 3. Mal beteiligte sich die Anne Frank Schule am Briefmarathon der Schulen von Amnesty International in Deutschland. Die Schüler setzten sich bei dieser Aktion für Menschen ein, die verfolgt, gefoltert und schikaniert werden. Bei dieser Kampagne schreiben Hunderttausende Menschen weltweit innerhalb weniger Tage Millionen Briefe, um Menschen in Gefahr zu helfen.

Die Schüler der Hilfsprojekte AG stellten ihren Mitschülern (Klassen 7-10) im Religions- und Ethikunterricht den Briefmarathon von Amnesty vor. Sie berichteten neben anderen Fällen über das Schicksal des Menschenrechtsaktivisten Tadjadine Mahamat Babouri. Er kritisierte auf Facebook die Korruption, den Umgang mit öffentlichen Geldern und die schlechte Wirtschaftslage im Tschad. Kurz darauf wurde Mahadine auf offener Straße festgenommen. Ihm droht eine lebenslange Haftstrafe. Mahadine geht es gesundheitlich sehr schlecht. Er ist im Gefängnis an Tuberkulose erkrankt und muss dringend medizinisch behandelt werden.

Mit den Briefen, die die SchülerInnen schreiben, drücken sie ihre Solidarität mit Menschen aus, deren Rechte verletzt werden. Es ist auch ein Appell an Regierungen, die Menschenrechte zu achten.

So konnten über 300 von den Schülern unterschriebene Briefe nach der Kampagne an Amnesty international geschickt werden.

Anne-Frank-Schule spendet für Nicaragua

"Warum heißt denn diese Bücherei "Biblioteca Anne-Frank"? Warum hat sie den gleichen Namen wie unsere Schule?" fragte eine Schülerin der "Hilfsprojekte-AG" der Anne-Frank-Schule in Raunheim erstaunt. Heiner Friedrich, der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Kreis Groß-Gerau - Masatepe/Nicaragua konnte das erklären. Erst durch die finanzielle Unterstützung, insbesondere auch aus der Anne-Frank-Schule, war es möglich, die Schülerbücherei in dem Ortsteil San José von Masatepe, der Partnerstadt des Kreises Groß Gerau in Nicaragua, zu errichten und mit Büchern und Schulmaterialien auszustatten. Als Dank dafür und ebenso wie in Raunheim im Gedenken an das jüdische Mädchen Anne Frank erhielt sie den Namen der Raunheimer Schule.

Auch in der Vorweihnachtszeit waren die Schülerinnen und Schüler der "Hilfsprojekte-AG" unter der Leitung ihrer Lehrerin Marie-Luise Gehringer wieder sehr rührig: In den Pausen wurden Waffeln gebacken und an Mitschüler verkauft, in einem selbst gebastelten Flaschen-Container Plastik-Pfandflaschen gesammelt und es wurden Spenden entgegengenommen. Das alles erneut zur Unterstützung der Schule in San José. So konnte Heiner Friedrich, Vorsitzender des Partnerschaftsvereins Kreis Groß-Gerau - Masatepe/Nicaragua, 400€ an Spenden entgegen nehmen. Er bedankte sich sehr für die praktische Solidarität der Kinder und Jugendlichen und zeigte Fotos von der Schülerbücherei sowie vom Leben in diesem besonders armen Ortsteil von Masatepe. Von der bescheidenen Lebenssituation der Kinder dort, von Häusern zusammengezimmert aus Wellblech und Brettern zeigten sich die Schülerinnen und Schüler sehr betroffen.

Bereits im Spätsommer hatten die Mitglieder der "Hilfsprojekte-AG" Steckbriefe von sich verfasst, die über den Partnerschaftsverein nach San José übermittelt werden konnten. Als Antwort darauf sind jetzt umgekehrt Briefe von Schülerinnen und Schülern aus San José an die Anne-Frank-Schule unterwegs, die aufgrund des langen Postwegs erst nach Weihnachten eintreffen dürften. So hoffen die Schülerinnen und Schüler darauf, einen direkten Kontakt und Austausch mit ihren Altersgenossen in Nicaragua herstellen zu können.

Aktionen zur Unterstützung von Kindern in Not

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ (Erich Kästner)

Im September 2014 wurde die Hilfsprojekte AG von Frau Gehringer initiiert.  Die Idee kam auf, nachdem eine Weltwärts-Freiwillige aus Deutschland über ihre Arbeit an einer Schule in Masatepe den Schülern der Klasse 6 berichtete. Eindrucksvoll schilderte sie die Lebensverhältnisse der Menschen in Nicaragua. Spontan ergriffen die Schüler der Klasse 6 daraufhin die Initiative und organisierten einen Kuchenverkauf in den Pausen, um den Kindern in Nicaragua zu helfen.

Mit dem gesammelten Geld der Hilfsprojekte AG durch verschiedene Aktionen wie Waffel-, Kuchen- und Crepesverkauf am Tag der Offenen Tür, dem Spieletag und den Schulpausen, konnte so viel Geld in einem Jahr gesammelt werden, dass damit das Inventar der neu gebauten Schulbibliothek in Masatepe finanziert werden konnte. Diese trägt den Namen „Biblioteca Anne Frank“.

Im folgenden Jahr wurden weitere Aktionen für bedürftige Kinder gestartet.

AFS-Lehrer besuchten in 2014 eine Schule in Nicaragua

Nachdem Schüler der Anne-Frank Schule durch zahlreiche Spendenaktionen wie Crȇpes - und Kuchenverkauf, Verkauf von selbstgebastelten Kerzen und Teelichtgläsern, sowie selbstgebackenen Plätzchen und selbstgemalten Bildern in den letzten zwei Jahren mit über 1000 € die Schule in San José in Nicaragua unterstützen konnte, hatten wir in den Herbstferien die Gelegenheit uns im Rahmen der Fortbildungsveranstaltung in Nicaragua vor Ort ein Bild über die Verwendung der Spenden zu machen. Mit vielen liebevoll gestalteten Briefen und Bildern der Schülerinnen und Schüler im Gepäck konnten wir persönliche Grüße an die Schulleitung und Schüler der Schule in San José in Nicaragua übermitteln. Die Freude war groß und die Schulleitung bedankte sich herzlich für die Unterstützung unserer Schulgemeinschaft mit einem Begrüßungslied. Danach führte uns die Direktorin durch die Schule.

Der gespendete Betrag der Anne-Frank Schule wurde genutzt um Schulmaterialien zu kaufen. Die neuerbaute Bibliothek wurde nach unserer Schule benannt. Von den Spendengeldern konnten zahlreiche Bücher der Fächer Biologie, Geographie, Englisch, Spanisch und Jugendromane verschiedener Autoren für die Anne-Frank Bibliothek angeschafft werden. Neu eingerichtet wurde von den Spenden auch ein Computerraum.

Beeindruckt von der einfachen, herzlichen Art der Menschen, die in einem der ärmsten Länder der Welt leben, kehrten wir mit Briefen aus Nicaragua für die Schüler unsrer Schule und dem Wunsch, dass jedes Kind in Nicaragua die Möglichkeit bekommt die Schule zu besuchen nach Deutschland zurück. Doch sieht die Realität bedrückend anders aus. Nur wenige Kinder in Nicaragua können die Schule besuchen. Viele Familien haben nicht die finanziellen Mittel zur Verfügung, ihren Kindern Schulmaterialien, die Schuluniform und die Busfahrkarte zu kaufen.

Die Hilfsprojekte AG wird die Schule in Lateinamerika auch am Tag der Offenen Tür durch den Verkauf von Plätzchen und Schokobananen unterstützen.

„Wer seinem Nächsten in der Not geholfen und war die Hilfe auch nur gering, hat mehr getan als alle jene, die nur davon gesprochen.“ (Franz von Assisi, 1181-1221)

M. Gehringer, I. Herrmann

Workshop mit Max Herre und Amnesty International

Anne Frank schrieb in ihrem Tagebuch: „Wie herrlich ist es, dass niemand eine Minute zu warten braucht, um damit zu beginnen, die Welt langsam zu verändern.“

Dies haben sich die Schüler der Hilfsprojekte AG zu Herzen genommen und haben anlässlich des Tages der Menschenrechte am 10.Dezember  an der Briefmarathon Kampagne von amnesty international teilgenommen. Bei dieser Unterschriftenaktion gegen Menschenrechtsverletzungen wurde die Anne Frank Schule als Gewinner eines Workshops mit Max Herre ausgelost.

Am 6. Mai konnten die Schüler diesen Projekttag mit Max Herre durchführen. Eine Vertreterin von amnesty international Frankfurt berichtete zunächst über die aktuelle Lage der Flüchtlinge in Europa. Im Anschluss  schilderte ein Flüchtling aus Somalia seine Flucht im Alter von 14 Jahren. Anknüpfend an die schlimmen Erlebnisse, die ihm und seiner Familie wiederfuhren, konnten die Schüler ihre Gefühle und Gedanken in Textform  zum Ausdruck bringen. Diese Zeilen der Schüler wurden in einem  letzten Schritt von Max Herre  zusammen mit seinem DJ und den Schülern  in einen Rap der Hoffnung  musikalisch vertont. Alle SchülerInnen  hatten viel Spaß und werden diesen Tag lange in Erinnerung behalten.