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Raunheimer Anne-Frank-Schule zum dritten Mal Umweltschule

17.03.2012 06:58

Natur- und Umweltschutz auf dem Stundenplan: Die Anne-Frank-Schule wurde erneut als Umweltschule ausgezeichnet.
Natur- und Umweltschutz auf dem Stundenplan: Die Anne-Frank-Schule wurde erneut als Umweltschule ausgezeichnet. (Foto: Michael Kapp)

Die Anne-Frank-Schule ist zum dritten Mal in Folge zur Umweltschule ernannt worden. Die unter anderem vom hessischen Umweltministerium verliehene Auszeichnung würdigt das „besondere Engagement zur nachhaltigen Verbesserung der Schulumwelt“. Angestoßen von der in der Stadtverwaltung Raunheim beschäftigten Umweltpädagogin Karin Jechimer, hatte sich die Gesamtschule im vergangenen Jahr erneut mit zwei Umweltbildungsprojekten beteiligt. Die Auszeichnung wird für die Dauer von zwei Jahren vergeben.

Im Rahmen einer Projektwoche hatte die Klasse 8.3 von Lehrerin Bianca Fasel eine Stadtrallye mit QR-Codes organisiert. Unterstützt von den medienpädagogischen Fachkräften der Mobilen Beratung Flörsheim wurde in der Stadt ein QR-Pfad angelegt, der von den Schülern gepflegt und erweitert wird. Ähnlich wie beim Geo-Caching, wo mit GPS-Daten gearbeitet wird, können die mit dem Smartphone gelesenen QR-Codes Informationen über den Standort sowie weitere Codes geben. In diesem Fall ging es für die Schüler darum, die Stadt besser kennenzulernen und Plätze aufzuzeigen, wo es Freizeitgestaltungsmöglichkeiten gibt. Neben dem ehemaligen Kinder- und Jugendhaus „Perla“ seien darin etwa der Drachenspielplatz oder das Stadtzentrum enthalten, erklärte ein Schüler. Wie beim Geo-Caching sei ein bestimmtes Ziel anzusteuern, wo Logbuch und Aufkleber versteckt seien, erläuterte Bianca Fasel.

Das zweite vom Kultusministerium gewürdigte Projekt ging von der Stadt-und-Natur-AG in der Gesamtschule aus. Sie trifft sich zwei Mal wöchentlich im Rahmen der Ganztagsschule. Neben vielfältigen Naturerfahrungen brachten sich die Teilnehmer bei der Gestaltung des Waldspielplatzes ein, wo man einen Totempfahl herstellte. Außerdem wurden bereits mehrere Waldsofas für die Schüler der Pestalozzischule errichtet. „Die Grundschüler finden das richtig toll“, erklärte Karin Jechimer.

Die besondere Lage der Schule lege es nahe, dass sich die Schüler intensiv mit der Natur beschäftigen, freute sich Schulleiterin Petra Boulannouar über die erfolgreiche Teilnahme der Anne-Frank-Schule an der Ausschreibung. Für Karin Jechimer wäre das alles nicht möglich, wenn sich Lehrer und Schüler gegenüber der Thematik nicht so aufgeschlossen zeigen würden. Als Nächstes sollen die Schüler des Jahrgangs 7 den Aufbau des Naturerlebnisgartens am Lachebecken unterstützen. Die Jahrgänge 5 und 6 beschäftigen sich mit dem Thema Nachhaltigkeit. Wie Biologielehrerin Ursula Rosenblatt beobachtet hat, ist die Begeisterung für die Kombination Umwelt und Naturwissenschaft „riesengroß“.

Erschienen am 17.03.2012 in der Mainspitze
Autor und Foto: Michael Kapp

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