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Die Werke lassen staunen

05.07.2015 13:46

Ausstellung zeigt Bilder und Objekte von Schülern

Bei der Ausstellungseröffnung in der Anne-Frank-Schule treffen sich Schüler und Besucher vor den Kunstwerken. (Foto: Michael Kapp)
Bei der Ausstellungseröffnung in der Anne-Frank-Schule treffen sich Schüler und Besucher vor den Kunstwerken. (Foto: Michael Kapp)

Mit einer Vernissage ist in dieser Woche in der Anne-Frank-Schule eine Kunstausstellung mit Bildern und Objekte von Schülern der Jahrgänge 6 bis 10 eröffnet worden. Die Schüler haben die Arbeiten während der vergangenen Monate im Kunstunterricht angefertigt.

Ausgestellt sind die Arbeiten im ersten Stock der Bildungseinrichtung. Die dortigen Gänge hatten auch schon im vergangenen Jahr als geräumige und von Licht durchflutete Ausstellungshalle gedient. Um diesmal alle Arbeiten aufnehmen zu können, mussten sogar noch zusätzliche Leisten angebracht werden.

Christel Pfister, in der Gesamtschule für den Fachbereich Kunst zuständig, freute sich besonders, das die zehnten Klassen so stark vertreten sind. Die Zahl der Werke fiel so groß aus, dass sogar noch ein weiterer Trakt geöffnet werden musste, um alles zeigen zu können.

Die Schüler haben gemalt, gezeichnet, modelliert und gebastelt: Annähernd 100 Arbeiten dürften es sein, die in der Ausstellung zu sehen sind. Jede für sich genommen, so stellten auch die Gäste, darunter die Malerin Sue Vemon, fest, ist es wert, sich damit zu beschäftigen.

Aus dem Unterricht
„Für uns ist es wichtig, zu zeigen, was im Unterricht entstanden ist“, erklärte Schulleiterin Petra Boulannouar. Den Schülern soll damit wiederum bewusst gemacht werden, dass die Auseinandersetzung mit Kunst eine lohnende ist. Zum Teil haben sich die Macher an bekannten Vorbildern abgearbeitet, zum Teil sind auch ganz eigenständige Arbeiten entstanden.
Die Beschäftigung und Bearbeitung von Ytong, was im Jahrgang 9 als Wahlpflichtfach angeboten wurde, diente gleichzeitig als Aufhänger, zumindest zeitweilig der „digitalen Übermacht“ zu entsagen. Beim Zurück in die „Stein-Zeit“ sollten Gedanken und Gefühle in den porösen Werkstoff gefeilt werden. In der Klasse 10.2 nahmen sich die Schüler die großen Meister vor, um deren Technik beim Faltenwurf mit Tafelkreide und Zeichenkohle nachzuahmen. Die Klasse 6.2 hatte mit verschiedenen Materialen, was wohl eher der modernen Kunst zuzurechnen ist, ein verblüffendes Tiefsee-Tableau geschaffen, dass auch bei der Schulleiterin großes Lob fand.

„Das, was hier präsentiert wird, finde ich richtig bemerkenswert“, zollte Fachbereichsleiterin Pfister bei der Ausstellungseröffnung Anerkennung. Ihre Sorge, die Schüler erst davon überzeugen zu müssen, wie wichtig es ist, sich künstlerisch zu betätigen sei angesichts der gelungnen Ergebnisse unbegründet gewesen. Die Vernissage war von musikalischen Beiträgen umrahmt.

Erschienen am 27.06.2015 in der Main-Spitze
Autor: Michael Kapp

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