Wie war es in der Steinzeit?

23.05.2017 15:30

Während der Projektwoche konnten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5.1 auf einer weißen Wolke einschlafen… Doch dann – nach dem Aufwachen – fanden sie sich in einer Höhle in der Steinzeit wieder. Was sie dort erlebten, haben sie dann aufgeschrieben.

In der Höhle gab es leckeres Essen. Maut gab es. Und was mich sehr freute, war, dass der Stammesälteste dabei war. Ich fragte sehr überrascht: „Ich glaub, im Mammutfleisch ist noch was drin; ich schmecke einen Hauch Zitronen und eine sanft angenehme Spur von Zwiebeln und angenehmen Jasmin. Zusammen mit dem starken, aber auch zärtlichen Rotwein, den ich dazu trinke, verschmilzt es zu einem 5-Sterne-Gericht.“ Der Stammesälteste antwortete sehr dankbar: „Ach, das freut mich zu hören und mir deiner schönen Wortwahl, hört es sich wirklich nach einem 5-Sterne-Gericht an.“ Dann kam die Frau in die Höhle und brachte noch einen Tee, Brombeertee. Ich stellte meinen guten Rotwein zur Seite und fing an den Tee zu probieren. Ich bin fast zusammengeschmolzen. „Wow“, rief ich mit betonter Stimme, „dieser Tee ist nicht zu heiß und nicht zu kalt. Er ist perfekt; er ist genau im mittleren Grad und der starke, aber auch prickelnde Hauch von Minze im Tee war wie ein Beruhigungstee. Ich wurde so müde, dass ich in einen anderen Teil der Höhle ging, wo ich sofort einschlief.
Katharina

Ich spürte: „Ich bin in einer Steinzeithöhle“. Ich sehe Menschen, da war eine Frau, die Weizen mahlte. Auf einmal hatte ich Hunger, aber um mich herum gab es nichts außer Steinen. Also ging ich aus der Höhle heraus. Dort hatte ich ein paar Büsche gesehen, an denen Himbeeren und Brombeeren hingen. Als ich mir Beeren abpflückte, roch ich auf einmal den Geruch von frisch gebackenem Brot. Da sah ich hinter der Höhle zwei Frauen, die Brot backten. Anscheinend sahen die Frauen mich nicht. Komisch, dachte ich, wie machen die das bloß? Die haben doch keinen Strom, keinen Backofen. Dann sah ich, dass das Brot auf einem flachen, runden Stein lag, der aussah wie ein Tisch. Aber darunter war ein Feuer. Jetzt wusste ich, wie die Frauen das Brot machten. Mein Hunger war nun so riesig, dass ich zu den beiden Frauen ging. Nach ein paar Minuten waren die Brötchen fertig und sie schmeckten wunderbar.
Rozerin

Ich: Was ist denn das Große da?
Mutter: Das ist ein Mammut.
Ich: Und das soll schmecken?
Mutter: Uns schmeckt das schon. Ich glaube, auch dir wird es schmecken.
Vater: Komm, die Suppe ist fertig.
Ich: Wie habt ihr die denn gemacht?
Vater: Wir haben Karotten geschnitten und Wasser gekocht. Dann haben wir die Karotten in das heiße Wasser geworfen.
Ich: Das probier‘ ich mal…. Hmmm, das schmeckt ja fantastisch.
Mutter: Das freut uns. Willst du auch mal von unserem Brot probieren?
Ich. Ja, gerne. Wie habt ihr das gemacht?
Mutter: Wir haben Mehl mit Wasser verrührt und haben es zu Fladen geformt. Dann haben wir Feuer gemacht, einen Stein darauf gelegt und auf dem heißen Stein das Brot gebacken.
Ich: Wann darf man das essen?
Mutter: Wenn es goldbraun gebacken ist. Probier‘ mal.
Ich: Auch das schmeckt himmlisch. Vielen Dank für alles.
Meryem

Nachdem ich mir die Höhle angeschaut hatte, hatte ich großen Hunger. Die Familie, die in der Höhle lebte, fand ich sehr nett. Sie haben mich gefragt, ob ich mit ihnen essen wolle. Natürlich habe ich ja gesagt. Die Frau hatte Beeren gesammelt und daraus einen leckeren Saft gemacht. Der Mann hatte schon ein Feuer gemacht. Von der Jagd hatte er ein riesiges Mammut mitgebracht. Das Fleisch hat er über dem Feuer gebraten. Die Frau war gerade dabei Brot zu backen, weil die Kinder das Brot zusammen mit dem Fleisch sehr mögen. Alle haben wir dabei geholfen, den Tisch zu decken. Der Tisch war ein erstaunlich weißer Stein.

Endlich konnten wir essen. Es hat sehr gut geschmeckt und das Brot war sogar besser als gedacht.. Nach dem langen Tag gingen wir zusammen schlafen. Am nächsten Tag bin ich wieder zuhause in meinem Bett aufgewacht.
Beray

Ich war in einer Höhle und habe mich erst einmal umgeguckt. Dann hatte ich großen Hunger. Da sah ich auch schon eine Steinzeitfamilie, die gerade am Essen war. Ich fragte, ob ich mitessen dürfe und alle sagten ja. Ich setzte mich dazu und aß ein Fleischstück. Ich fragte: „Was für ein Tier ist das?“ Es war ein Mammut und ein Wildpferd. Später gab es Obst und Gemüse. Zum Trinken gab es Fruchtsaft. Nachdem ich satt war, fragte ich, woher das ganze Fleisch komme. Sie sagten: „Unsere Männer jagen immer die Tiere mit verschieden Waffen, z.B. Bogen, Speer. Die Frauen sammeln die ganzen Früchte. Dann musste ich leider gehen.
Samir

Ich ging in die Höhle und sah mich um. Auf einmal bekam ich großen Hunger. Ich ging aus der Höhle raus, nahm mir ein paar Beeren von Büschen und pflückte Äpfel von Bäumen. Dann ging ich wieder in die Höhle. Aber als ich ankam, waren dort zwei Steinzeitkinder. Ein Junge und ein Mädchen waren auch hungrig. Ich habe mein Essen, das ich gesammelt habe, mit ihnen geteilt. Zusammen haben wir in der Höhle gesessen und es hat uns gut geschmeckt.

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