„Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele“

02.06.2017 15:07

Mit diesem Zitat von Pablo Picasso eröffnete Schulleiterin Petra Boulannouar die vierte Vernissage an der Anne-Frank-Schule, ein kulturelles Highlight zum Ende des Schuljahres.

Sie freute sich über zahlreiche Gäste, die gekommen waren, um die Koproduktion aus den Bereichen Kunst, Musik, Holz- und Metalltechnik anzuschauen. Ganz besonders begrüßte sie ehemalige Lehrkräfte, die aus alter Verbundenheit zur Ausstellung gekommen sind. Unter ihnen auch Hans-Joachim Kraft, ehemaliger Lehrer für Deutsch und Sport, der mit Dagmar Heckmann die Lieder „Blue Skies“ und „All of Me“ auf dem Saxofon spielte und die Ausstellungseröffnung musikalisch bereicherte.

Nach dem Saxofon-Entree sang die Klasse 5.3 unter Leitung von Ama Golestaneh das Lied „Ich lieb‘ den Frühling“ und zeigte mit den Boomwhackers ihr Können.

Für kräftige Beats sorgte der Neigungskurs Musik des Jahrgangs 6 unter Leitung von Katharina Bach. Die Percussion wurde auf Cajóns und Djemben gespielt.

Nach dem musikalischen Auftakt führte Desirée Riecke, Kunst-Fachbereichsleiterin, charmant und kompetent in die Ausstellung ein. Sie schlug den Bogen von Werken aus Malerei, Druckgrafik, Collage und plastischem Gestalten zu den Objekten, die die Holz- und Metalltechniker hergestellt hatten.

Als ein süßer Duft durch  die Gänge waberte, stellten sich viele beim Waffelstand der Hilfsprojekte-AG an, um sich eine Waffel mit Nutella oder Puderzucker zu gönnen. Die Schülerinnen und Schüler waren eifrig bemüht, der großen Nachfrage nachzukommen. Unter Leitung von Marlies Gehringer wurde damit wieder einmal für Spenden für die Partnerschule in Nicaragua gesorgt. Demnächst führen sie einen Sozialtag durch und sammeln für die Partnerschule in Gambia.

„Wir haben viel zu bieten! Unsere Schülerinnen und Schüler zeigen nicht nur ihre künstlerische Begabung mit wunderbaren Bildern, sie haben auch ein Herz für die, denen es nicht so gut geht, und helfen. Das ist großartig!“, sagte Boulannouar.

Es war ein gelungener Höhepunkt in diesem Schuljahr, das bereits in vier Wochen zu Ende geht.
Katharina Kohl

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