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Gemeinsamer Unterricht

Gemeinsamer Unterricht von Kindern und Jugendlichen mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf – eine Chance für alle?!

Was ist Gemeinsamer Unterricht?

Im gemeinsamen Unterricht lernt ein Kind mit sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsam mit Kindern ohne diesen in einer allgemeinen Schule. Hierzu arbeiten die Lehrkräfte der allgemeinen Schule mit Förderschullehrkräften zusammen. Beide erstellen gemeinsam einen Förderlehrplan für den Schüler/die Schülerin, der sich an den Richtlinien der jeweiligen Förderschule orientiert. Sie unterrichten zeitweise zusammen in der Klasse.

Gemeinsamer Unterricht – warum?

Gemeinsamer Unterricht hat primär das Ziel der sozialen Integration. Schülerinnen und Schüler mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf sollen wohnortnah, mit ihren Freundinnen und Freunden gemeinsam unterrichtet werden.

Eine Akzeptanz der Unterschiedlichkeit aller Menschen bietet die Grundlage dafür, dass sich unterschiedliche Fähigkeiten und Fertigkeiten ergänzen können. Leistungsschwächere profitieren vom Wissen der Stärkeren und die soziale Kompetenz aller wird gestärkt.

Gemeinsamer Unterricht an der Anne-Frank-Schule

Gemeinsamer Unterricht bedeutet für uns:
Schüler und Schülerinnen mit Förderbedarf werden mit Regelschülern im Klassenverband unterrichtet. Hierbei arbeiten sie nach ihren individuellen Fähigkeiten am Unterrichtsthema. Aber auch Kleingruppenförderung und Einzelförderung sind möglich. Dabei richtet sich unsere Arbeit mit Förderschülern nach den Richtlinien der jeweiligen Schulform.